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Wissenswertes zum Bergbau
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Informationen - kurz gefasst
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Das „Siegerländer Erzrevier“. Heißt eigentlich „Siegerländer-Wieder-Spateisensteinbezirk“ und reicht von Hilchenbach-Müsen im Siegerland bis fast nach Neuwied/Rhein.
Die älteste Grube: Im Jahr 1298 wurde die Grube „Ratzenscheid“ bei Wilnsdorf erstmals urkundlich erwähnt.
Die größte Grubenanlage: „Die Verbundgrube „Füsseberg (Daaden-Biersdorf) / „Friedrich-Wilhelm (Herdorf) war die größte Anlage im Siegerland. Tagesförderung 1200 t Eisenerz, Belegschaft über 1000 Bergleute, geschlossen 1965.
Die „größten Gruben“, bezogen auf die Fördermenge: „Storch & Schöneberg“ in Gosenbach 12 Mio. t Erz, „Füsseberg“ (11,9 Mio.), „Eisenzecher Zug“ (11 Mio.). Insgesamt wurden im Siegerländer Erzrevier schätzungsweise 176 Mio. t Eisenerz gefördert.
Die größte Belegschaft: Die Grube „Storch & Schöneberg“ in Gosenbach hatte zeitweise über 2.000 Bergleute.
Die modernste Grube: Das war zuletzt die Grube „Eupel" in Niederhövels. Sie hatte eine Skip-Anlage (Gefäßförderung) zur rationellen Erzförderung.
Grubenunglücke: 1872 ertranken 14 Bergleute in der Grube „Bindweide“. – Nach einem spektakulären Schachteinsturz 1942 befanden sich in der Grube Bautenberg in Wilnsdorf-Unterwilden etwa 300 Bergleute unter Tage. Sie konnten alle über Fahrungen (Leitern) nach draußen klettern und sich retten. Die Grube wurde danach stillgelegt.
Die „schönsten“ Mineralien: Das gesamte Siegerland ist weltberühmt für seine schönen „Stufen“. Gefragt und begehrt ist vor allem Rhodochrosit oder „Himbeerspat“ von der Grube „Wolf“ in Herdorf.
Grubensterben. Am 31. März 1965 wurden die letzten Erzgruben, „Füsseberg“ in Daaden-Biersdorf und „Georg“ in Willroth geschlossen. Man errechnete, dass heute noch insgesamt etwa 40 Mio. t Eisenerz in den Bergen schlummern.
Grubennamen: Fantasie ist angesagt! Einige Beispiele aus mehreren tausend Namen: „Goldberg", „Silberstern", „Fortuna", „Wahrheit", „Anna", „Wilde Frau", „Junger Mann", „Jungfer", „Wilder Mann", „Wolfsgrube", „Adler", „Das neue Glück", „Glücksborn", „Zuversicht", „Zufriedenheit", „Gottessegen", „Löwengrube", „Ameise", „Bunte Kuh", „Ente", „Zankapfel", „Wolf", „Regenbogen", „Bergblume". Bergmann Wilhelm Hähner aus Herdorf nannte seine Grube „San Fernando“, nachdem er nach jahrelanger Arbeit in Mexiko wieder in die Heimat zurückkehrte und dort erfolgreich nach Erz schürfte.
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Kennen Sie schon "Bergmannskuh & Himbeerspat?
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Dieses Buch beantwortet die wichtigsten Fragen zum Siegerländer Erzbergbau und zur Eisenverhüttung. Ehemalige Berg- und Hüttenleute erzählen aus ihrem harten und gefährlichen Berufsleben. Forscher graben eine keltische Eisenschmelze aus. Schüler berichten von ihrer eigenen Erzverhüttung im selbst gebauten „Rennofen“. Kinder streifen über alte Bergbauhalden auf der Suche nach glitzernden Steinen. Illustriert ist das Buch mit zahlreichen, teilweise bisher unveröffentlichten Fotos und seltenen Untertage-Aufnahmen.
Das kurzweilig geschriebene Buch bietet in kompakter Form eine Fülle von Informationen rund um den Erzabbau und die Eisenverhüttung von der Keltenzeit bis zum Ende des Bergbaus im Jahr 1965. Es enthält ferner Ausflugstipps zu Besucherbergwerken und Schaustollen. Im ausführlichen „ABC der Berg- und Hüttenleute“ werden Fachbegriffe verständlich erklärt. Und natürlich wird auch verraten, was denn nun „Bergmannskuh“ und „Himbeerspat“ eigentlich sind.
Bergmannskuh & Himbeerspat: Jetzt nur noch 9,80 Euro. Hier mehr Informationen und Bestellmöglichkeit: > www.bergmannskuh.de
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Bergmannskuh & Himbeerspat - das Erklärbuch zum Siegerländer Bergbau.

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